Christoph Schnurr - FDP-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Frankfurt am Main

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Montag, 6. Februar 2012

Aktuelles aus Frankfurt

Schnurr/Wangenheim: Voraussetzung für gemeinsames Lernen schaffen

28.03.2010 - Zur Frage des gemeinsamen Lernens von Kindern mit Behinderungen an allgemeinbildenden Schulen erklärt der Frankfurter FDP-Bundestagsabgeordnete Christoph Schnurr: „Menschen mit Behinderungen dürfen nicht weiter benachteiligt werden. Wir brauchen in Deutschland ein Bildungssystem, das niemanden ausschließt. Es muss alles daran gesetzt werden, dass durch gemeinsames Lernen der selbstverständliche Umgang von behinderten und nichtbehinderten Menschen intensiviert wird. Bei der Erarbeitung des Aktionsplans, den die christlich-liberale Koalition für die Umsetzung der UN-Konvention vereinbart hat, wollen wir der Bildungspolitik Vorrang geben. Hierzu müssen Gemeinsamkeiten beim Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung in allen Schulen gefördert werden. Erst wenn jeder selbstverständlich mit offenen Armen begrüßt wird, können wir von einem umfassenden Recht auf Bildung reden.“

„Wir wollen auch auf kommunaler Ebene alles dafür tun, damit die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen schnellstmöglich in die Praxis umgesetzt werden kann“, ergänzt Stefan von Wangenheim, bildungspolitischer Sprecher der Frankfurter FDP-Fraktion. Es sei nicht hinnehmbar, dass in Deutschland nur gut 15 Prozent der behinderten Kinder eine Regelschule besuchen und man damit europäisches Schlusslicht ist. „Ich werde mich nachdrücklich dafür einsetzen, dass an den Frankfurter Schulen die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, um mehr gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Das ist der Beitrag, den wir vor Ort leisten können“, so von Wangenheim.


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