Frankfurt - meine Heimat, mein Wahlkreis
Meine Heimatstadt Frankfurt am Main ist eine der interessantesten und liebenswertesten Städte Deutschlands. Die Tradition der alten Freien Reichsstadt und ihr weltoffener Bürgergeist begegnen dem Fortschritt der Dienstleistungsgesellschaft. Dabei ist der Finanzplatz mehr als eine Bankenmetropole. Deshalb haben auch die Deutsche Börse und die Europäische Zentralbank ihren Sitz in Frankfurt. Noch immer erscheinen hier vier überregionale Tageszeitungen. Angesehene Buch- und Zeitschriftenverlage haben ihren Sitz in Frankfurt.
Die einzig “reale Hochhausstadt” Europas bietet täglich ein abwechslungsreiches und alternatives Kulturprogramm.Frankfurt ist zugleich einer der bedeutendsten Messestandorte in Europa. Jedes Jahr besuchen Millionen Besucher die Messeveranstaltungen wie z.B. die Buchmesse und die Internationale Automobilausstellung (IAA).Das Verkehrsdrehkreuz verfügt über beste innerdeutsche und hervorragende internationale Verbindungen.
Das muß auch so bleiben! Deshalb setze ich mich
konsequent für den Ausbau des Frankfurter Flughafens, des größten Kontinentaleuropas, und des Frankfurter Hauptbahnhofs, den verkehrsreichsten Bahnhof in Deutschland, ein. Neben den Messen genießen diese Menschen das internationale Flair sowie die herzliche Gastfreundschaft. Frankfurt ist deshalb auch bei Touristen sehr geschätzt.
Haben Sie Anregungen für mich, wofür welche Frankfurter Themen ich mich in Berlin stark machen soll? Lassen Sie es mich bitte wissen!
Bei der EloKa in Frankenberg/Eder
Die Bundeswehr und die dazugehörige Reform schaffen es manchmal bis in die Schlagzeilen. Doch mehr als das von Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler bemängelte "freundliche Desinteresse" ist selten in der Bevölkerung vorzufinden. Als ehemaliger Wehrdienstleistender und Mitglied des Verteidigungsausschusses lebe ich ein "dankbares und respektvolles Interesse" unserer Bundeswehr gegenüber. Um mir mehr persönliche Eindrücke vor Ort zu machen, besuchte ich das Bataillon Elektronische Kampfführung 932 (EloKaBtl 932) in Frankenberg / Eder. Der erste Punkt des Besuchsprogrammes war ein Gespräch mit dem Bataillonskommandeur Herrn Oberstleutnant Thomas Mauer. Bei diesem Gespräch, wurde ich noch vom Bürgermeister der Stadt Frankenberg / Eder, Herrn Christian Engelhardt (CDU) und vom hessischen Landtagsabgeordneten Heinrich Heidel (FDP) begleitet. Es folgte ein Rundgang durch die Kaserne. Außer dem EloKaBtl 932 befindet sich in der Kaserne noch ein Familienbetreuungszentrum und eine Sanitätsstaffel. Auch mit den Leitern dieser Dienststellen führte ich Gespräche.
Danach folgten weitere Unterhaltungen mit einsatzerfahrenen Soldaten. Die größte Sorge ist bislang die Unsicherheit in Fragen des Standorterhalts. Hier warten meine Kollegen aus dem Verteidigungsausschuss genauso neugierig auf die Entscheidung des Ministeriums wie die zivilen und militärischen Angehörigen der Bundeswehr. Jedoch wird die Entscheidung erst im Herbst oder Winter zu erwarten sein. Nicht minder beschäftigt die Truppe die Stehzeit in den Einsätzen. Auch wenn sich die Medienberichterstattung meistens um die Einsätze dreht, dürfen die Soldatinnen und Soldaten an den Standorten in Deutschland nicht vergessen werdenBesuch bei der Karmez Dönerfabrik
Der Dönerkebab ist mittlerweile das beliebteste Fast Food der Deutschen. Doch wie und wo wird das Dönerfleisch eigentlich produziert? Um dieser Frage nachzugehen, besuchte ich gemeinsam mit dem Frankfurter Stadtverordneten, Yanki Pürsün, Anfang März die Karmez Dönerfabrik GmbH in Frankfurt-Fechenheim. Als erster Produzent eines verkaufsfertigen Döner ist die Karmez GmbH auf die Herstellung und den Vertrieb von Dönerprodukten spezialisiert. Karmez versorgt nicht nur den deutschen Markt, sondern vertreibt seine Produkte, mit Niederlassungen wie Paris oder Mailand, mittlerweile in ganz Europa. Der Besuch der Anfang der Achtziger erbauten Fabrik gewährte mir Einblicke hinter die Kulissen dieser Branche. Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern besichtigte ich die Produktionsanlagen und lernte dabei die diversen Stufen, die bei der Herstellung eines Döners durchlaufen werden, kennen. Im Anschluss an den Fabrikrundgang folgte eine Verkostung sowie ein Gedankenaustausch über die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Branche in Deutschland. Denn mit 60.000 Beschäftigten ist diese Branche nicht zuletzt für unseren türkischen Mitbürger ein Jobmotor und leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zur Integration.
Besuch bei der Deutschen Flugsicherung

Quelle: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH Ende Februar besuchte ich den Hauptsitz der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) in Langen. Vor Ort konnte ich mir einen Eindruck über die dortige Arbeit der Fluglotsen verschaffen. Der Besuch im sogenannten Center (von hier aus sind die Lotsen per Radar mit dem Luftraum verbunden, im Gegensatz zu den Lotsen im Tower, die direkt am Flughafen sitzen) veranschaulichte mir das hohe Maß an Verantwortung, dass die Lotsen bei ihrer Arbeit tragen. Beim Blick auf das Radar, über die Schultern der Lotsen, konnte man die hohe Stressbelastung, die auf den Lotsen lastet, hautnah nachempfinden. Schnell wird klar: Erst dank der ununterbrochenen Konzentration der Fluglotsen kann die Überwachung des Luftraums überhaupt gewährleistet werden und dafür verdient diese Zunft meine volle Hochachtung.
Besuch bei Sanofi-Aventis
Am 4. Februar 2011 besuchte ich im Industriepark Höchts den französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis.Im Falle von Sanofi-Aventis handelt es sich um den viertgrößten Pharmakonzern der Welt. Frankfurt spielt dabei eine ganz besondere Rolle: Mit 7800 Mitarbeitern in Deutschland ist Frankfurt-Höchst der weltweit größte Standort des Konzerns. Vor Ort durfte ich mir anfangs einen Überblick über das riesige Gelände des Industrieparks Höchst insgesamt verschaffen und konnte anschließend im Sanofi-Werk im Bereich Forschung und Entwicklung Einblick in die Entstehung von Arzneimittel erhalten. Übrigens: In Höchst wird auch das weltweit bekannte Insulinpräparat Lantus hergestellt.
In einem gemeinsamen Gespräch mit Vertretern von Sanofi-Aventis erörterten wir die aktuellen politischen Herausforderungen für Unternehmen aus der Gesundheitsbranche und unterhielten uns auch über die bestehenden Lücken im Patentrecht. Wir trennten uns mit der Zusage, im Laufe des Jahres einen Termin für ein zweites Treffen zu vereinbaren.
Besuch bei der Mainova AG
Ende Januar besuchte ich die Mainova AG und verschaffte mir im Müllheizkraftwerk in Frankfurt-Heddernheim einen Eindruck über den größten regionalen Energieversorger Deutschlands. Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, stellte mir an diesem Tag den Konzern ausführlich vor. Neben der Besichtigung der Anlage erläuterte mir Dr. Alsheimer das Erzeugungskonzept der Mainova AG, welches vorsieht, bis zum Jahr 2015, 500 Millionen in Erzeugungsprojekte zu investieren. Ein weiteres wichtiges Thema war an diesem Tag die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). In diesem Bereich nimmt die Mainova AG eine Vorreiterrolle ein. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades und der ökologischen und ökonomischen Vorteile bei der Stromerzeugung gilt es auch aus meiner Sicht diese positive Entwicklung fortzusetzen. Die aus unserem Gespräch resultierenden Erkenntnisse werde ich gerne in die politische Diskussion einbringen und mich auch weiterhin für den Standort Frankfurt einsetzen.
13. Polizeireviers Frankfurt am Main
Im Rahmen meiner Arbeit im Verteidigungsausschuss des Bundestages beschäftige ich mich regelmäßig mit der deutschen Sicherheitspolitik. Sicherheit spielte auch bei einem Termin am 22. Dezember eine wesentliche Rolle ? wenn auch aus einer ganz anderen Perspektive. An diesem Tag durfte ich Gast des 13. Polizeireviers Frankfurt am Main sein. Zunächst begrüßte mich der Leiter des Reviers und berichtete über die Arbeit in seinem Zuständigkeitsbereich. Anschließend begleitete ich eine Streife durch das nächtliche Frankfurt. Bei dieser sehr interessante Fahrt durch die Stadt lernte ich nicht nur die Mainmetropole aus einem neuen Blickwinkel kennen. Auch die Arbeit der Beamten kann ich vor dem Hintergrund dieser Erfahrung nun mit anderen Augen betrachten. So lässt sich festhalten: Sicherheit wird nicht nur im Großen gewährleistet, sondern auch durch den täglichen und unermüdlichen Einsatz von Polizisten vor Ort.
Zu Besuch bei der Fraport
Einer der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze und mit rund 71.000 Arbeitsplätzen zugleich die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands befinden sich in meinem Wahlkreis - die Rede ist vom Frankfurter Flughafen. Im Bewusstsein der wichtigen Rolle des Frankfurter Flughafens für unsere Region und mit viel Neugier im Gepäck besuchte ich am 17. November 2010 Herrn Frank Cornelius, Vertreter der Fraport AG, samt Delegation der Bundespolizei sowie einer Vertreterin der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Flughafen Frankfurt.
Gleich zu Beginn durfte ich mir ein Eindruck über die mehrstufige Gepäckkontrollanlage verschaffen. Hier werden in einem aufwendigen Verfahren die Koffer von Reisenden aus Sicherheitsgründen durchleuchtet. Somit kann höchstmögliche Sicherheit für Flugpassagiere gewährleistet werden. Nicht weniger interessant war die Besichtigung des neuen Towers. Von hier aus hat man nicht nur einen hervorragenden Blick auf das gesamte Rollfeld, sondern kann soweit das Auge reicht im Panoramablick das Rhein-Main-Gebiet sehen. Besonders bemerkenswert ist der Bau der neuen Landebahn ?Nordwest?. Zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens und der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens ist dieses Projekt unerlässlich. Ein Besuch auf der Baustelle vor Ort bekräftigte mich in meiner Überzeugung. Als ehemaliger Frankfurter Stadtverordneter erinnere ich mich noch sehr gut an die Situation, als im Rahmen der Abstimmung zum Ausbau des Flughafens die Liberalen als einzige Fraktion im Römer für die Erweiterung des Flughafens stimmten. Unglaublich ? aber wahr! Wir trennten uns mit der Zusage, einen Termin bei der DFS in Langen zu vereinbaren und die Zusammenarbeit nächstes Jahr fortzusetzen.
Zu Besuch bei Rolls-Royce
Rolls-Royce ist ein weltweit führender Anbieter von Gasturbinen, Antriebssystemen und Dienstleistungen für die Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft und hat sich in vier globalen Märkten stark positioniert: zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie.
Bei einem Firmenbesuch am Standort Oberursel bei Frankfurt wurde mir die strategische Ausrichtung des Unternehmens erläutert. Am Standort Oberursel werden High-Tech-Komponenten für zahlreiche Rolls-Royce Triebwerksprogramme hergestellt. Des Weiteren ist der Standort Instandhaltungs- und Wartungszentrum für Kleingasturbinen für militärische und zivile Anwendungen. bei einem anschließenden Rundgang über das Werksgelände konnte ich mir einen Eindruck von den verschiedenen Produktionsprozessen machen.
Auch nutzte ich die Gelegenheit und besuchte gemeinsam mit m einen Gastgebern das firmeneigene Museum. Hier konnte ich die Unternehmensgeschichte in einem interessanten Rundgang anhand diverser Exponate nachvollziehen. Alles in allem verließ ich den Standort Oberursel mit einem sehr positiven Eindruck und einer interessanten Erfahrung reicher.


