Christoph Schnurr - FDP-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Frankfurt am Main

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Montag, 6. Februar 2012

Jahrestag des ersten Atombombenabwurfes ist Mahnung und Verpflichtung zugleich

5. August 2010 Zum Jahrestag des Abwurfes der ersten Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima erklärt der abrüstungspolitische Experte der FDP-Bundestagsfraktion, Christoph SCHNURR:

Die Erinnerung an die Abwürfe der ersten Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki muss für die internationale Gemeinschaft Mahnung und Verpflichtung zugleich sein, die globalen Abrüstungsinitiativen weiter voranzutreiben und das Ziel einer kernwaffenfreien Welt fest im Blick zu halten. Die Gefahren einer neuen nuklearer Aufrüstung sind auch nach der Prager Rede von US-Präsident Obama längst nicht gebannt. Das Risiko einer Welt mit mehr Kernwaffenstaaten und weniger internationaler Sicherheit besteht weiterhin.
Darüber dürfen auch erste, wichtige abrüstungspolitische Erfolge wie der neue START-Vertrag zwischen den USA und Russland nicht hinwegtäuschen. Deutschland muss aus diesem Grunde gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft das historische Momentum für mehr nukleare Abrüstung nutzen, das der amerikanische Präsident mit seiner Vision von der "globalen Null" geschaffen hat. Die Bundesregierung hat hierfür mit ihrem Einsatz innerhalb der NATO für einen Abzug der letzten verbliebenen, taktischen Atomwaffen aus Deutschland ein wichtiges Zeichen gesetzt.

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