SCHNURR: Bundesweit begleitetes Fahren mit 17 Jahren
5. August 2010
„Die langjährige Forderung der FDP-Bundestagsfraktion nach der bundesweiten Einführung des begleitenden Fahrens ab 17 Jahre ist mit dem gestrigen Beschluss der Bundesregierung der Umsetzung ein Stück näher gekommen. Die Modellprojekte der Länder beweisen: Entgegen der anfänglichen Skepsis ist das begleitete Fahren eine Erfolgsgeschichte“, erklärt Christoph Schnurr, Frankfurter FDP- Bundestagsabgeordneter. Begleitete Fahranfänger verursachten im Vergleich zu herkömmlich ausgebildeten 18-Jährigen in der Anfangsphase ihrer Fahrpraxis bis zu 30 Prozent weniger Unfälle und begingen 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße. Für Jugendliche sei das Fahren ab 17 Jahren ein Schritt zu mehr Selbständigkeit und Verantwortung im Verkehr, so Schnurr weiter. Sie hätten nun während eines Jahres Zeit, von erfahrenen Verkehrsteilnehmern zu lernen. Von dieser Möglichkeit machten viele Jugendliche Gebrauch: 300.000 Fahranfänger beantragten den vorzeitigen Führerschein alleine im Jahr 2009.
„Neben dem Zugewinn an Verkehrssicherheit bedeutet das begleitete Fahren für viele junge Frauen und Männer auch einen großen Gewinn an Mobilität“, sagt Schnurr. Daher könne die hohe Akzeptanz der Modellversuche nicht verwundern.


