Christoph Schnurr - FDP-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Frankfurt am Main

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Montag, 6. Februar 2012

SCHNURR: Missstände in der Bundeswehr bekannt und christlich-liberale Koalition wird sich ihnen annehmen

Zum 51. Jahresbericht des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages Reinhold Robbe erklärt der Verteidigungsexperte der FDP-Bundestagsfraktion Christoph SCHNURR:

Die vom Wehrbeauftragten angesprochenen Sachverhalte sind größtenteils aus früheren Berichten bekannte Probleme. Die christlich-liberale Koalition wird sich den Problemen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, annehmen.

Zur Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten wurden bereits im letzten Jahr vermehrt geschützte Fahrzeuge in den Einsatzgebieten zur Verfügung gestellt. Hier werden wir für Verbesserungen sorgen und auch entsprechendes Gerät für eine einsatznahe Ausbildung in Deutschland vorhalten.

Der Bericht des Wehrbeauftragten zeigt auch auf, dass die Zahl der Kündigungen von Ärzten in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegt und die Personallage beim Sanitätsdienst der Bundeswehr damit weiter angespannt ist. Neben den bereits ergriffenen Maßnahmen wird es weiterer Schritte bedürfen, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation herbei zu führen. Dazu gehört die Steigerung der Attraktivität des Dienstes. Neben einer angemessenen Besoldungsstruktur ist auch hier insbesondere die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nötig. Dabei müssen wir auf die schnellstmögliche Umsetzung der bestehenden Konzepte hinwirken.



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