SCHNURR/WANGENHEIM: Voraussetzung für gemeinsames Lernen schaffen
28.03.2010Zur Frage des gemeinsamen Lernens von Kindern mit Behinderungen an allgemeinbildenden Schulen erklärt der Frankfurter FDP-Bundestagsabgeordnete Christoph Schnurr: „Menschen mit Behinderungen dürfen nicht weiter benachteiligt werden. Wir brauchen in Deutschland ein Bildungssystem, das niemanden ausschließt. Es muss alles daran gesetzt werden, dass durch gemeinsames Lernen der selbstverständliche Umgang von behinderten und nichtbehinderten Menschen intensiviert wird.
„Wir wollen auch auf kommunaler Ebene alles dafür tun, damit die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen schnellstmöglich in die Praxis umgesetzt werden kann“, ergänzt Stefan von Wangenheim, bildungspolitischer Sprecher der Frankfurter FDP-Fraktion. Es sei nicht hinnehmbar, dass in Deutschland nur gut 15 Prozent der behinderten Kinder eine Regelschule besuchen und man damit europäisches Schlusslicht ist. „Ich werde mich nachdrücklich dafür einsetzen, dass an den Frankfurter Schulen die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, um mehr gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Das ist der Beitrag, den wir vor Ort leisten können“, so von Wangenheim.


